Wir machen das zum Spaß.
Und um BDSM-Neulinge zu schützen.
Lernen aus Erfahrung!


Shades of Grey und Stammtisch-Gespräche haben nichts mit der BDSM-Wirklichkeit zu tun. Lernen aus Erfahrung.
Wirklichkeitsfernes „BDSM“-Geschwafel durch angelesenes „Fachwissen“ aus der Supermarktbibliothek, gepaart mit dummer Unfähigkeit und mangelndem Einfühlungsvermögen … so können gefährliche Situationen entstehen — mit oft schlimmen Folgen für Geist und Körper. Unser SMarty bietet Einsteigern in die dunkle Materie den Schutz einer verlässlichen Gruppe, den Austausch mit erfahrenen BDSM’lern in der Praxis und eine Sensibilisierung beim Kennenlernen. Unsere Teilnehmer übernehmen Verantwortung: Ausprobieren in der Praxis mit sicherem Gefühl heißt unsere Device. Unser Ziel ist ein unbeschwertes Miteinander, aus dem Vertrauen erwächst. Wir sorgen dafür, dass das möglich wird.

50 Shades of Earl Grey

Spielende (und hier insbesondere Unerfahrene) können sich darauf verlassen, dass Hilfe jederzeit zur Stelle ist, wenn es darauf ankommt. Egal wann, egal wo. Wir handeln stets mit Umsicht. Neben dem Kennenlernen und dem Herantasten dient der SMarty durch die Möglichkeit des realen Spiels auch dem praktischen Erfahrungsaustausch. Ganz im Gegensatz zu sogenannten Laberstammis, wo (teilweise abgedrehte) Phantasie theoretisch durchgekaut wird, mit der Realität aber oft wenig bis gar nichts zu tun hat (Shades of Schnarch).

Beim BDSM werden im Wesentlichen zwei Richtungen unterschieden.
Die überwiegende Mehrheit beim SMarty versteht sich strikt im Kontext der SSC-Methode = Safe, Sane, Consensual, es gibt jedoch auch RACK-Anhänger.

Zum Vergleich siehe wikipedia
=> https://de.wikipedia.org/wiki/Safe,_Sane,_Consensual

GRUNDSÄTZLICH GILT:
Keiner ist beim SMarty zu irgendwas verpflichtet. Es wird von niemandem etwas erwartet. Es wird ebenfalls nicht das Spielen vorausgesetzt. Praktische Handlung ist eine rein freiwillige Möglichkeit, doch definitiv keine Pflicht. Wer möchte, kann auch den ganzen SMarty über auf dem Sofa sitzen und zuschauen.

Das Zuschauen und das Zuschauen lassen sind zwei Seiten einer Medaille. Es gibt Separées für Leute, die unter sich bleiben oder spielen wollen. Ist ein Separée durch einen Vorhang geschlossen, darf der Vorhang nicht ohne Erlaubnis zurückgezogen werden (an sich ist das jedem klar, der ein bisschen Verstand in der Rübe hat). Diskretion ist eine Selbstverständlichkeit bei uns bei totalem Fotografierverbot!

Was passiert auf einem SMarty — der Ablauf

Der SMarty startet abends ab 20 Uhr. Die ersten 1 bis 2 Stunden ist üblicherweise Anreise- und Beschnupperphase. Prägend sind herzliche Momente: sich das erste Mal live zu begegnen und es gilt, das Eis zu brechen. In den Arm nehmen, Augenkontakt suchen, miteinander lachen sind gute Hausmittel, der mehrseitigen Neugier Ausdruck zu verleihen.

Es herrscht von mal zu mal eine gewisse Fluktuation mit vielen neuen Gesichtern, Leute, die von weiter weg anreisen usw., zusammen mit SMartys und ihren Gästen.

Die Mischung der Charaktere

Die Neigungsvielfalt und der Erfahrungshorizont sind beim SMarty bewusst sehr heterogen. Einige Besucher sind völlige Neulinge und haben eine BDSM-Party bis dato nie erlebt. Andere Teilnehmer sind vielleicht schon auf Dutzenden BDSM-Partys gewesen. Und nun das erste Mal gemeinsam den Weg aufeinander zu unternehmen. Für alle Anwesenden — und insbesondere BDSM-Neulinge — gilt: auch der erfahrenste BDSM’ler kocht nur mit Wasser. Und wir alle haben, so wie Ihr, irgendwann damit angefangen. Rücksichtnahme und vorsichtiges Herantasten, Empathie (Augen lesen, gegenseitige Empfindung wahrnehmen): darum gehts. Deshalb wollen wir beim SMarty keine Egomanen und Soziopathen: die sind dazu nämlich nicht fähig.

Das Beschnuppern beginnt

Ganz normal: auch ein SMarty kann zu anfangs etwas steif und hölzern wirken. Zu Beginn atmet die Atmosphäre angemessenen und vorsichtigen Schleppgang, auch Skepsis ist vereinzelt noch spürbar. Doch dann taut nach ersten gemeinsamen Lachern die anfängliche Kühle von selbst recht schnell auf.

Unser Bestreben ist es — nicht immer ganz leicht und charakterabhängig — auf jede/n Einzelne/n / Paare zuzugehen und sie durch Gespräche und Offenheit direkt zu integrieren. Meistens gelingt’s sofort, bei manchen erst später. Immer begleitet von Höflichkeit und Respekt und Ehrlichkeit. Das ist ganz wichtig.

Während dieser „kritischen“ Phase schauen wir, dass sich die Leute nach Möglichkeit miteinander mischen und sich keine separierenden Grüppchen aus Rauchern und Nichtrauchern, Terrassengängern, schüchternen vereinzelten Sonderlinge bilden und voneinander absondern.

Alle Gäste haben sich als besonders erwiesen und wurden für Ihren positiven Eindruck mit einer Einladung belohnt. Jeder Einzelne ist uns wichtig und wertvoll. Paare sind hier im Vorteil, denn zumindest haben sie sich. Deshalb gilt auch für Singles: Verliert Eure Scheu, seid höflich und freundlich und sendet Signale. Alle sind aus einem Grund beim SMarty: mit spannenden Leuten einen gemeinsamen Abend verbringen.

Kommunikationslegastheniker sind dabei noch nicht vorgekommen — für gemeinsamen Spaß ist ein gewisses Mindestmaß an Kommunikationsfähigkeit hilfreich und erwünscht. Kleiner Tipp: sendet Signale und bleibt locker. Erst Schüchternheit (vielleicht sogar Angst?) kann dabei aber schnell in offene Herzlichkeit umschlagen.

Es gibt — clubbedingter Räumlichkeiten wegen — mehrere Sammelpunkte:
das Raucherzimmer zieht viele, hier ist der kleinste gemeinsame Nenner schnell ausgemacht.

Nichtraucher habens etwas schwieriger, den wer reine Luft bevorzugt möchte nicht unbedingt rein in den Qualm. Die einen störts, die anderen nicht. Es darf nur im Raucherraum, vor der Tür und oben auf der Terrasse geraucht werden.

Nichtraucher halten sie sich zunächst überwiegend im Tresenbereich auf, lümmeln sich auf Sofas herum oder wittern Abendluft auf der Sommerterrasse oben im zweiten Stock und teilen die Atmosphäre auch mit Rauchern. Insgesamt spielt die Wetterlage eine wichtige Rolle, da die Terrasse nicht vollständig überdacht ist.

Die Atmosphäre ist auftaut: das Spiel beginnt.

Die Spielphase ist nicht klar abgrenzt. Manche beginnen sofort nach Ankunft, andere warten ab und stimmen sich ein. Es wird gekichert, geflirtet, geredet, Berührungen, Neugier und Gier werden körperlich — stets mit Respekt und immer vorausgesetzt! — beidseitig (frei)willigen Signalen. Dabei wird gefachsimpelt, Spielzeug wird getauscht und dargeboten. Und manches Mal hört man mit verzücktem Lächeln im Gesicht: das würde ich auch gerne spüren. Chapeau, Signal gesetzt. Gentlemans und Damen des Hauses nehmen sich gerne Bedürftigen an.

Auch japanisches Bondage (Shibari) kommt bei uns nicht zu kurz: wir haben einige sehr erfahrene Fesselkünstler bei uns, die anderen gerne Dinge zeigen und auch zum Ausprobieren und Mitmachen einladen. Wir freuen uns auch besonders, wenn unser Fesselgott und Seilkünstler mal wieder beim SMarty erscheint.

Freizügige Geister lassen hier schon gerne die Hüllen fallen. Eine kribbelnde erotische Atmosphäre aus Zuschauen und Mitmachen. Je nach Fasson und Seligkeit, pärchen- oder grüppchenweise, als Duo, im Trio++ stellt sich eine gewisse Eigendynamik ein, die im wüsten Knäuel spielt oder abtrennt.

Einzelne verschwinden miteinander in die hinteren Gemächer oder den Whirlpool, vergnügen sich auf Kuschelwiesen oder in Separées, begleitet von manchem Zucken, hier und da ein Einschlag: spannende Entspannung …

Manche spielen, wo sie gerade stehen oder liegen, auch vor den Augen Dritter. Dazu läuft Musik vom Band (hier haben wir noch eine gefühlte Schwachstelle): es läuft Gothic, ein bisschen Neue Deutsche Härte oder andere Musik mit Rhythmus.

Wer nicht spielen will, kann sich aufs Zusehen, Reden oder einfache Berührungen beschränken. Glotzen und anstieren ist dabei nicht so gerne gesehen, lächeln und positive Blickkontakte schon.

Man muss nicht spielen und sollte höflich aber bestimmt Nein sagen. Wem das nicht ohne Weiteres gelingt (und das weiß), sucht sich einen passenden SMarty aus, der als Schutzpatron(esse) dient, an den sich der Gast immer wenden kann.

Wer spielen möchte, kann spielen oder bleibt einfach auf dem Sofa sitzen bzw. wechselt auch nach oben auf die Terrasse, durch die Spielküche. Jeder wie er mag. Sie auch.

Die SMarty-Zeit vergeht wie im Flug, das „Ende“ naht. Und danach?

Sind alle richtig in Fahrt, kann es sehr dynamisch zugehen und mitten im Spiel ist plötzlich Schluss. Denn nachts um zwei ist der SMarty schon zu Ende.

Je nach Möglichkeit gehen wir danach gerne mit Einzelnen, die Lust auf weitere Unternehmungen mit SMartys haben, noch auf eine Party, z.B. ins Exil zur „Nacht der Schatten“ (es schließt leider in Kürze, wird aber an anderer Stelle neu eröffnet). Wir hoffen, dass diese EBM- und Gothicparty, die oft zeitgleich stattfindet, wieder zeitgleich zum SMarty sein wird.

Andere fahren nach Hause, auch in neuer Konstellation mit Begleitern oder ins Hotel oder auch so, wie sie kamen und sich aufs nächste Mal beim SMarty freuen.

Das Luna ist ein Swingerclub – wir improvisieren Der Swingerclub ist in puncto BDSM nicht sonderlich gut ausgestattet. Hier helfen wir uns selbst, um die Atmosphäre mit Deko und Spielzeug authentischer und dunkler zu gestalten. Oft bauen wir ein großes Andreaskreuz in der Tresenlounge auf, zur allgemeinen Benutzung. Mancher bringt liebes und böses Spielzeug oder auch fiese Maschinen mit.

Gerne dürft unsere Gäste mitgestalten: bringen mobile Stücke, Böcke oder anderes Spielzeug und sogar Möbel mit. Wir wollen die Location nach unseren Wünschen prägen und dürfen das auch.

Auch Interieur, Deko, dürft Ihr mitbringen — wonach Euch ist: Gasmasken, Pranger, Skurriles. Jeder SMarty ist anders, auch optisch und natürlich in der Zusammensetzung der Schar der Leute.

Alle dürfen ihren SMarty mitgestalten, auch die Gäste. Wir sind kein Konsumevent, sondern ein Mitmachzirkel: wir verstehen uns selbst nicht als Veranstalter, sondern als ein sozialer Zusammenhang von Freunden für Freunde und die, die es werden wollen und können.

SMarty-Leitung

Maitre Carrefour

Maitre Carrefour

Leiter SMarty
Quält mit Worten und kann 10 Finger. Auch auf dem Arsch.
shaitana-laFee

shaitana-laFee

Helferin SMarty
Berühmt dafür, das letzte Wort zu haben. Behält meistens Recht.
Headshot

Headshot

Helfer SMarty
Der Mann mit dem Kerbholz. Manchmal auch lieb.
Rakdos

Rakdos

Helfer SMarty
Ist was im Weg: Er kriegts weg oder geknotet.

Freunde & Partner

Hochwertiges BDSM-Equipment, handgefertigt aus Edelstahl der-stahlmeister.de
Der Stahlmeister.de Rolf Seehafer
Dunkle Schönheit & schwarze Lust. Ausgewählte BDSM-, Fetisch- und Schmuck-Artikel sadomaso.boutique
Japanisches Bondage: den richtigen Umgang mit Seil und anderen BDSM-Themen sicher erlernen.
Nekobari
Dark Arts mit der Linse. Abgründe mit Wirkung: besondere Fotos mit Licht und Schatten.
Lobotomist Fotografie

Kontakt zum SMarty Göttingen – Hannover – Dortmund

Organisatoren
SMarty GRUPPE GÖTTINGEN
E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Joy-Profil SMgoe im Joyclub
Kontakt auch über:
Sklavenzentralefetlifekinkship
(facebook-Präsenz wurde von uns aufgelöst)
Veranstaltungsorte

BAR HEMMUNGSLOS (www.club-hammungslos.de)
Ludwigstraße 31, 30161 Hannover

SADASIA (www.club-hammungslos.de)
Oberste-Wilms-Straße 33, 44309 Dortmund

Unterkunft / Schlafplätze / Mitfahrten

Wir helfen bei der Hotelsuche und der Vermittlung privater Unterkünfte (sofern möglich).

Fahrgemeinschaften und Weiteres organisieren wir über unsere SMarty WhatsApp-Gruppe.

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok Ablehnen